Störerhaftung & Vorratsdatenspeicherung ade – PublicWiFi für die Massen!

Freie Bahn für PublicWiFi! Innerhalb kurzer Zeit kippen sowohl die Vorratsdatenspeicherung als auch die Störerhaftung. Damit kann die flächendeckende WLAN-Versorgung hierzulande endlich voll durchstarten.

Durch einen Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Münster ist die Vorratsdatenspeicherung ausgesetzt. Die Bundesnetzagentur will keine Bußgelder verhängen, sollten Provider die Vorratsdatenspeicherung nicht durchsetzen.

Gleichzeitig fällt eine weitere Hürde: Die Abschaffung der Störerhaftung ist beschlossene Sache. Betreiber eines offenen WLAN-Netzes können künftig wohl nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden, sollten ihre User im Netz illegalen Schabernack treiben. Damit sind Anbieter rechtlich zwar auf der sicheren Seite, die Registrierung von Nutzern im eigenen Netz bleibt im Gesetzentwurf aber weiter ausdrücklich erlaubt.

Die Bahn ist also frei für PublicWiFi und damit für einfache und effektive Kundenkommunikation: durch smarte HotSpot-Lösungen wie fdxtended kann jeder Anbieter sein WiFi als starkes Marketing-Tool einsetzen. Durch die bequeme Einbindung eines individuell gestalteten Captive Portals lassen sich User beispielsweise direkt ansprechen oder Social-Media Kampagnen einfach einbinden.

Wie Sie genau dieses Potential nutzen können, zeigen wir Ihnen natürlich gerne in einem unserer wöchentlichen Webinare!

Zur Webinar-Anmeldung auf brainworks.de

Ausführlichere Informationen zu den angesprochenen Entwicklungen finden Sie hier:

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2017/kw22-de-telemediengesetz/507556

https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Anbieterpflichten/OeffentlicheSicherheit/Umsetzung110TKG/VDS_113aTKG/VDS-node.html

4 Kommentare

  1. Warum wird in dem Beitrag verschwiegen, dass die Störerhaftung durch Netzsperren ersetzt wurde? Dazu kommt, dass Betreiber weiterhin über ihre IP ermittelt werden wenn Straftaten über den Anschluss geschehen was Auseinandersetzungen mit Strafverfolgungsbehörden zur Folge hat. Ganz so simpel ist es mit dem offenen WLAN nämlich nicht…

    1. Guten Tag Herr Pohl!
      Die Netzsperren sind eine mögliche Folge, jedoch hängen sie in erster Linie nicht mit dem Thema des Beitrags zusammen und sind bisher auch noch nicht umgesetzt. Dass man Betreiber anhand der öffentlichen IP ermitteln war schon immer möglich und dies wird sich auch in der Zukunft nicht ändern. Wichtig ist hier nur, dass der Betreiber nicht mehr für Straftaten, die über sein Netzwerk vollzogen wurden, verantwortlich gemacht werden kann.

      Grüße aus München

  2. Ich verstehe den Jubel nicht, fdxtended lebt doch ausschließlich von der Angst der Hotspot-Beteiber vor der Störerhaftung. Wer mutet seinen Gästen/Kunden so etwas zu, wenn er nicht haften muss?

    1. Hallo Herr König.

      fdxtended und die damit möglichen Services wie Landing Pages, die eine digitale Kundenkommunikation einleiten, müssen keine Zumutung darstellen. Wenn man auf diese Weise den Kontakt zu digitalen Nutzern richtig nutzt, dann kann dies die Kundenbindung auf jeden Fall bereichern.

      Herzliche Grüße
      Hans Franzl

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